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Google-Hacking: Eine Einführung

von Luca am 2012-06-10 um 12:01

Google verarbeitet fast 80% aller Suchanfragen im Internet, was es zur beliebtesten Suchmaschine macht. Wie auch immer es Google anstellt, kann man allerdings auch geheime Daten mit ein paar einfachen Tricks erreichen. Manche Dinge sind da schon auf WikiLeaks-Niveau - also Informationen, die niemals an die Öffentlichkeit gelangen sollten. Hier mal ein paar Tricks für die Hacking-Anfänger unter euch.

1. Sicherheitskameras

Es gibt viele Sicherheitskaeras im Internet, die zum Überwachen von diversen Parkplätzen, Schulhöfen, Verkehr und so weiter eingesetzt werden. Wer also ein paar Bilder der Security-Kameras in Echtzeit erhaschen will, braucht nur das folgende in Google einzugeben:

inurl:”viewerframe?mode=motion”

Einfach mal auf die Top5 klicken und staunen - hier bekommt man Livebilder von so ziemlich allen Plätzen der Erde. Hier bekommt man sogar manchmal kompletten Zugriff auf alle Einstellungen der Kameras, mit der folgenden Sucheingabe:

intitle:”Live View / – AXIS”

2. Kostenlose MP3-Dateien

Auch kostenlose MP3-Files lassen sich schnell mit Google finden. Einfach ein
intitle:"Index of" mp3
in die Suchleiste hacken und schon bekommt man Server-Übersichtsseiten von MP3-Ordnern angezeigt. Selbstverständlich sollte man nicht alles blind herunterladen, denn neben urheberrechtlich geschützten Dateien kann man sich auch schnell mal einen Virus auf die Festplatte ziehen. Auch mit
filetype:mp3
findet sich die eine oder andere Audiodatei. Natürlich kann man auch andere Dateiformate als "mp3" mit den oben angegebenen Suchphrasen verwenden (z.B. ogg, wav, wma...), aber mp3 wird wohl das am Häufigsten verwendete Dateiformat sein.

3. Firmeninterne Powerpoint-Präsentationen

Selbst PowerPoint-Präsentationen, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind, lassen sich auf einfachste Weise finden. Analog zu den oben genannten Beispielen kann man beispielsweise den Dateityp ppt bzw pptx (PowerPoint-Präsentationen), odt (OpenDocument, z.B. von OpenOffice oder LibreOffice) oder key (Apple Keynote) mit anderen Suchwörtern kombinieren. So findet man in Kombination mit "vertraulich" oder "confidential" teils hochbrisante Firmenstatistiken, teils lustige Gags unter Mitarbeitern.

4. Viel, viel mehr

Natürlich deckt dieser Artikel bei weitem nicht die gesamte Bandbreite der Google-Hacks ab. Mit ein wenig Zeit und Kreativität kann man allerdings einen Haufen an Informationen finden, auf die man sonst nie gestoßen wäre. Selbstverständlich nehmen wir auch Verbesserungsvorschläge und Anregungen für diesen Artikel entgegen!

 

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Kommentare (4) Trackbacks (0)
  1. Danke für die gute Beschreibung! Ich kenne auch das Freeware-Programm “Google Hacks” das natürlich im Luffi ist. Ich habe mir erlaubt, einen Link zu dieser Seite dort zu machen http://www.luffi.net/Google_Hacks.htm. Liebe Grüße aus Wien, Ralf

  2. Warum schreibst du immer A anstelle von Ö


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