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Fernwartungstool über Plattformgrenzen mit TightVNC

Übermittelt von luca am 01.02. 2010 – 11:581 Kommentar

Call Center Aafad-150x150 in Fernwartungstool über Plattformgrenzen mit TightVNCDas Heise-Netzwerk-Tool für die Single-Click-Fernwartung ist bei vielen Hobby-Supportern sehr beliebt. Auf der Seite kann man nur mit der Eingabe von IP, Port und Beschreibung ein kleines Tool erstellen, mit dem man den anderen Rechner per VNC fernwarten kann. Wer allerdings Linux nutzt, muss sich für die Verbindung zu einem Windows-Rechner RealVNC kaufen, da nur dort die benötigte Protokoll-Version 3.3 fest eingestellt werden kann. Manche Nutzer stören sich auch an der Oberfläche, bei der für manche Endnutzer nicht ganz klar ist, dass sie auf den Eintrag zum Verbinden doppelklicken müssen. Dafür hat mfn nun Abhilfe geschaffen: mithilfe einer kleinen Batch-Datei und 7-zip war es ihm möglich, ein Verbindungstool mit einer einfachen Abfrage zu kreieren.

Da das Heise-Verbindungstool mit einer veralteten UltraVNC-Version arbeitet, verwendet er die WinVNC.exe von TightVNC. Das erwähnte Tool muss man sich nur herunterladen und mit einem Packprogramm mit 7z-Unterstützung öffnen – am Besten mit 7-zip selbst. Danach öffnet man die WinVNC.bat mit einem Texteditor und passt localhost::5500 in dem Format Zieladresse::Port an seine eigenen Daten an. Auch eine DynDNS-Adresse funktioniert, was sicher auch ratsam ist – sonst muss der Hilfesuchende jedes Mal das Programm erneut herunterladen. Nach der erfolgten Anpassung speichert man noch schnell ab und bestätigt die Nachfrage, ob die Datei aktualisiert werden soll, mit “Ja”. Falls das eigene Packprogramm diesen Vorgang nicht unterstützt, bietet mfn auf seinem Blog noch eine Alternativanleitung.Stormtrooper Call Center-150x150 in Fernwartungstool über Plattformgrenzen mit TightVNC

Nun kann man die so geänderte EXE-Datei an den Hilfebedürftigen schicken. Wenn man seinen VNC-Client noch in den Listening-Modus geschaltet hat (am Besten verwendet man ebenfalls TightVNC), muss dieser die Datei nur noch ausführen und die Verbindungsabfrage mit “Ja” bestätigen. Eventuelle UAC-Dialoge kann man ruhig abnicken, auch die eventuell auftauchenden Virenwarnungen sind harmlos (Logfile bei Virustotal) und auf die verwendete Komprimierung zurückzuführen.

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