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Susi Sorglos trifft Egon Egal – Sicherheitsrisiken durch fehlende Aufmerksamkeit

Übermittelt von luca am 24. August 2009 – 20:013 Kommentare

Wenn der neue PC angekommen ist (oder der alte neu aufgesetzt wurde), wird oftmals ein Antivirenprogramm installiert. Dann kümmert man sich lieber um die neusten Spiele oder die aktuellen News im Internet und beachtet den Scanner kaum noch – schließlich schützt dieser den Computer doch vor allen Gefahren aus dem Internet. Doch viele Computernutzer sind sich der wirklichen Gefahr gar nicht bewusst: Mindestens genauso wichtig wie ein aktueller Virenscanner ist nämlich aktualisierte Software.

Bei Windows gibt es eine automatische Update-Funktion und die neue Version des Browsers bringt auch oft viele Verbesserungen mit sich. Somit vergessen die wenigsten User, diese zu aktualisieren. Doch bei nicht so häufig genutzter oder im Hintergrund arbeitender Software wird oft geschlampt: neue Funktionen bringen die Sicherheitsupdates oft nicht mit, somit wird ein Update für den Normalanwender immer unwichtiger eingestuft, und die automatische Update-Software wird gerne aus Gründen der Performance, des Komforts (!) oder der Ästhetik deaktiviert.

Dabei kann man das Ganze doch so einfach haben! Der Personal Security Inspector von Secunia (Screenshots hier, Download hier) basiert auf Secunias Datenbank mit über gelisteten Programmen. Das Programm wird zurzeit von mehr als 1,5 Millionen Anwendern weltweit (davon allein 250.000 in Deutschland) genutzt und sollte beim Wiedererkennen der eigenen Faulheit in den ersten beiden Absätzen unbedingt installiert werden. Dadurch hat man dann zwar auch ein zusätzliches Icon in der Taskleiste, allerdings verbraucht der PSI recht wenig Systemressourcen und nervt auch nicht, wenn man es nicht will.

Doch auch dieses Programm ersetzt auch keinen aufmerksamen User: so sollte man generell nur die Programme auf dem System installiert lassen, die man auch wirklich braucht. Das schont den Speicherplatz des Systems, der Aufwand beim Updaten ist weitaus geringer und noch dazu minimiert man damit die Anzahl möglicher Schwachstellen im System.

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