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Firefox optimieren: was es wirklich bringt

Übermittelt von luca am 30. August 2009 – 11:046 Kommentare

sexy_firefoxWer Firefox schneller machen möchte, greift häufig zu allen möglichen Mitteln. So werden oft alle möglichen AddOns deaktiviert, die man dann aber später schmerzlichst vermisst und sie wieder zurück ins Leben holt. Oftmals werden auch die Verbindungseinstellungen des Fuchses wie z.B. parallele Downloads (Pipelining) oder das Herabsetzen der Anzeigedauer empfohlen, was in der Praxis aber selten eine deutliche Verbesserung mit sich bringt und den Browser auf den meisten Rechnern sogar verlangsamt. Auch das Deaktivieren von IPv6 in Windows und dem Browser selbst ist eine gängige Methode, Firefox zu beschleunigen.

Kürzlich gab es in einem Mozilla-Blog einen Artikel, der dann endlich einmal einen richtigen Geschwindigkeitsschub versprach – einfach einen bestimmten Code ins Debug-Fenster eingeben und fertig. Diese Prozedur verkleinert und komprimiert die SQLite-Datenbank von Firefox, womit das Laden der Browser-History verbessert wird. Somit hängt die Adressleiste nicht mehr und der Firefox startet spürbar schneller. Auf meinem System (Arch Linux) hat sich die Ladezeit des Browsers von knapp 11 Sekunden auf phänomenale 4 Sekunden verbessert!

Doch es geht noch einfacher: mit der Firefox-Erweiterung Vacuum Places Improved kann man die Datenbank automatisch optimieren lassen oder eine Benachrichtigung anzeigen lassen, um den Firefox mit einem Klick selbst zu beschleunigen.

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