STOPP! Deine Grundrechte sind in Gefahr!
Die Diskussion über Internetsperren in der letzten Zeit wird an niemandem vorübergegangen sein. Einige Politiker, die das Internet so gut kennen wie katholische Priester Geschlechtsverkehr, sind der Meinung, dass die aktuelle Situation zum Wohle der Allgemeinheit geändert werden muss. So hat man plötzlich festgestellt, dass unbedingt etwas gegen Kinderpornografie getan werden muss. Dieser Gedanke dürfte natürlich allseits nachvollzogen werden können, jedoch beschloss die Obrigkeit dies zu tun, indem man multimediale Aufzeichnung solcher Gräueltaten einfach ausradiert. Dass dadurch keinem Opfer geholfen wird dürfte nicht schwer nachvollziehbar sein.
Noch nie wurde ein politischer Entschluss so hart diskutiert und kritisiert. Zumal die Sperren innerhalb weniger Sekunden umgangen sind und keinem Kind geholfen wird, wenn man die Abscheulichkeiten leugnet, die ihm angetan wurden. Die technische Umsetzung dieser Maßnahmen ist mittlerweile ausgereift und kommt höchstwahrscheinlich bald zum Einsatz. Dass sich nicht nur Internetaktivisten gegen diesen Missstand gewehrt haben, sondern mal eben die größte Petition in der Geschichte der Bundesrepublik entstanden ist, wurde leider unter den Tisch gekehrt.
Gegner dieser Entscheidungen sind daher gezwungen andere Mittel zu finden, um die so teuer geschätzte Frei- und Unabhängigkeit des Internets am Leben zu halten. Das amtliche Stoppschild wird daher häufig parodiert und mit Texten versehen, die das gesetzliche Wirrwarr parodieren. So wurden mit der Zeit einige Texte des bekannten Schildes ausgetauscht, wie auch das folgende Beispiel zeigt:
Man darf hoffen, dass die chinaähnlichen Planungen nicht von Bestand sind oder sich gar verschlimmern. Alle Internetnutzer sind dazu aufgerufen zu überlegen, ob ihnen die Unabhängigkeit des Internets nicht doch mehr wert ist und sollten politischen Widersinn desöfteren hinterfragen.


Gute Aktion, da mach ich mit!