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Amerikaner nutzen Soundkanone gegen Demonstranten

Übermittelt von luca am 27. September 2009 – 00:02Keine Kommentare

Obwohl sich in Pittsburgh gerade einmal ein paar hundert Demonstranten zu den Demonstrationen zum G20 zusammengefunden hatten, mussten die amerikanischen Polizisten des US-Staates Pennsylvania am 24. September unbedingt ihr nettes neues Spielzeug ausprobieren: eine Soundkanone. Diese sendet extrem nervende und laute Signale aus, um die Demonstranten zu zerstreuen – zusätzlich zum eingesetzten Tränengas sicher eine wirkungsvolle Methode. Ein CNN-Video, das die Situation zum Zeitpunkt der Polizeieinsätze zeigt, ist auf YouTube zu finden.pittsburgh_g20_9-2009

Als einige Proteste laut wurden, die Gehöre der Demonstranten könnten nachhaltig geschädigt werden, spielte die Herstellerfirma diese Bedenken herab und kommentierte, man müsse schon einige Minuten direkt neben der Sonic Cannon stehen, um Gehörschäden davonzutragen. Wirkliche Schäden hat hingegen die Stadtlangschaft Pittsburghs davongetragen: über 50.000 US-Dollar (ca. 34.000€) Sachschaden wurden verursacht und mehr als 140 Demonstranten festgenommen, so der Polizeichef Nate Harper gegen Ende des Gipfeltreffens.

Die Resultate des Treffens der G20, das am 25. September (Ortszeit) zu Ende ging, sind unter Anderem Vorhaben zum Kürzen von Managergehältern und Stabilisierung der Banken sowie Ausgleichung sozialer Ungerechtigkeiten innerhalb der G20-Staaten.

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