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Adobe Flash 10.1 für alles außer iPhone

Übermittelt von christian am 6. Oktober 2009 – 07:14Keine Kommentare

Auf der Adobe-eigenen Entwickerkonferenz Adobe Max in Los Angeles die noch bis zum 7. Oktober dort stattfindet, stellte Adobe seinen neuen Flash-Player 10.1 vor. Dieser findet bald nun nicht nur auf Desktop-Rechnern und Laptops Anwendung, er soll sogar für Smartphones erhältlich sein. Denn Adobe arbeitet schon seit geraumer Zeit eng mit seiner Community zusammen. Dies geschieht vor allem im Rahmen des Open Screen Projects mit dem Adobe Mitte 2008 sämtliche Lizenzbeschränkungen aufhob. Somit wurde Flash in Form eines Open-Source-Frameworks einer breiten Masse zugänglich gemacht.

Adobe-Flash-10.1

Adobe stellt den neuen Flashplayer vor

Es beteiligen sich schon jetzt viele Firmen an dem Projekt. Unter ihnen befinden sich zwar viele prominentere Vertreter wie Google, Intel oder Nokia, allerdings hält sich Apple – zumindest bisher – aus der Sache heraus. Das beutetet, dass sich in absehbarer Zeit viele Anwendungen nicht nur wie bisher auf Windows, Mac OS X, Linux und Solaris Basis finden werden, sondern auch auf (fast) allen mobilen Geräten. Das schließt unter Anderem Palms WebOS, Googles Android, Nokias Symbian, RIMs Blackberrys und Microsofts Windows Mobile mit ein. Das iPhone ist von dem Ganzen dank des Widerwillens seitens Apple natürlich ausgenommen.  Für Windows Mobile und WebOS wird für Ende diesen Jahres die erste Betaversion erwartet. Die Veröffentlichung des fertigen Flash Player wurde für die erste Jahreshälfte 2010 angekündigt.

Die Kooperation wirkt sich auch positiv auf die bisherigen Flash-Funktionen aus. Aktuelle GPUs werden unterstützt, was Videos in HD-Qualität möglich macht. Die Ausführung des Flash Players frisst weniger Ressourcen. Der größte Vorteil dieser Kooperation mag wohl sein, dass sich Inhalte und Anwendungen auf unterschiedliche Betriebssysteme, Browser und Geräteplattformen angleichen lassen. Damit wird für den Nutzer eine angenehme und vertraute Basis geschaffen. Jedoch befürchten Leute wie Tristan Nitot, der Gründer von Mozilla Europe, dass die offene Natur des Internet durch solche proprietären Anwendungen wie die neue Flash-Plattform bedroht sieht. In wie fern sich diese Befürchtung bewahrheitet, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

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