Der VLC Media Player ist ein Musikplayer und -Streamer, der beinahe alle Video- und Audioformate beherrscht und für fast jedes Betriebssystem verfügbar ist, unter anderem Windows, Linux, Mac OS und BeOS. Der VLC kann nicht nur Mediendateien abspielen, sondern auch konvertieren und über Internet oder LAN streamen.
Filme von Datenträgern wie zum Beispiel einer DVD lassen sich problemlos abspielen, Blu-Ray Discs hingegen können nicht wiedergegeben werden, da es dem VLC Player an einer entsprechenden Lizenz mangelt. Wiedergabelisten in allen üblichen Formaten liest der Player problemlos ab, eigene Listen lassen sich nur in den Formaten .xspf, .m3u und als HTML-Datei speichern.
Ars Technica, eine amerikanische Internetseite für höchstgradig unabhängige IT-News und Analysen rund um Themen aus dem Bereich der Technik, veröffentlichte kürzlich einen Report über die Abnahme von CD-Verkäufen im Jahr 2008. Laut dem Internetmagazin seien die Gesamtverkäufe im Musiksektor im Jahr 2008 in Amerika um fantastische 10 Prozent gestiegen, allerdings entschlossen sich über 17 Millionen Käufer, die Silberscheiben im Regal stehen zu lassen. Dies sei laut den Analysten zum Teil auf die Weltwirtschaftskrise und den Wirtschaftsabschwung generell zurückzuführen. In Deutschland sieht die Situation anders aus: der CD-Verkauf stagniert, die Absatzzahlen der Verkäufe von Musikvideos und nervigen Klingeltönen sinkt (oh Wunder) immer weiter.
Auf der anderen Seite berichten immer mehr Analysten über wunderbare neue Möglichkeiten, die Musik an den Mann zu bringen. So sind in den letzten Jahren nicht nur portable Audio-Player (allen voran der beliebte iPod von Apple) auf dem Vormarsch, sondern auch die digitale Musikverteilung im Netzwerk zu Hause gewinnt immer mehr an Bedeutung. Letzteren Vorgang versuchen die Hersteller der Verteilsysteme, allen voran Logitech und diverse Hersteller von Netzwerkkomponenten, erheblich zu vereinfachen. So ist das schnelle und einfache Vernetzen vieler Multimediageräte heutzutage dank halbwegs etablierter Standards für Multimediaübertragung über Computernetze auch für weniger erfahrene Anwender zumindest theoretisch möglich. Allerdings kennt kaum jemand die Möglichkeiten der digitalen Verteilung von Musik, auch die Notwendigkeit wird eher von versierten Analysten denn von Konsumenten gesehen. So einfach wie "Radio an - Musik läuft" ist es im Moment allem Anschein nach noch lange nicht.
Um auf das eigentliche Thema des Artikels (die sinkenden Absatzzahlen der CDs) zurückzukommen: so schlimm wie dargestellt ist die Situation nicht. So freunden sich immer mehr klassische Plattenlabels und auch Künstler zunehmend mit den neuen Vertriebswegen über das Internet an. So sind alleine im Jahr 2008 über 1,8 Milliarden Songs im Internet über Plattformen wie Musicload oder den Apple iTunes Store verkauft worden. Auch der Bundesverband Musikindustrie, der nach eigenen Angaben rund 90% der wichtigen Labels in Deutschland vertritt, sieht die Situation eher gelassen. Nun sind die Plattenlabels an der Reihe, ihr traditionelles Verkaufskonzept zu überdenken und eventuell auch Kompromisse einzugehen - der allseits propagierte Umsatzeinbruch ist wohl eher Panikmache der Analysten und Labels untereinander denn ernsthafte Betrachtung.
Obwohl wir erst kürzlich ein MP3-Tool (auch noch mit demselben Ziel) vorgestellt haben, hier nochmal eine Alternative zum damals vorgestellten mp3val: MP3Utility. Im Gegensatz zu mp3val stellt dieses Tool die Ergebnisse übersichtlicher dar, testet auch ganze
Musikverzeichnisse mit Unterordnern, zeigt ID3-Tags beider Versionen an, unterstützt Drag-and-Drop, verschiebt Dateien mit Fehlern automatisch in einen anderen Ordner, speichert die zuletzt genutzten Einstellungen und erstellt automatisch ganze Kataloge von Dateien aufgrund der Dateiinformationen. Das Programm hat bestimmt auch noch Funktionen, die ich nicht genannt oder entdeckt habe
Auch dieses Programm ist klitzeklein, der komplette Ordner ist ca. 300KB groÃ.
Herstellerseite mit Downloadmöglichkeit leider nicht mehr verfügbar - am Besten verwendet ihr jetzt mp3val oder andere Tools.
Windows-User schielen recht oft neidisch auf manche stylische Funktionen von Mac OS X. Eine davon ist die ungefragt stylishe Anzeige der Lautstärkeregelung beim Verändern eben dieser z.B. über die Tastatur. Was viele nicht wissen: Eine entsprechende Erweiterung gibts auch für Windows. Diese nennt sich 3RVX und wird ständig weiterentwickelt. So kann man dem Tool (anders als unter Mac OS) auch leicht ein anderes Aussehen verpassen (mehrere "Styles" werden schon mitgeliefert) oder die Hotkeys für die Lautstärkeregelung anpassen. Auch das standardmäÃig eingestellte Audio-Feedback kann man ausschalten und das Programm informiert über ausgeworfene Medien. Damit ist 3RVX nicht nur ein nützliches Tool für Notebook-Besitzer, um die Lautstärkeregelung grafisch darzustellen, auch dem Desktop-Rechner verpasst es ein wenig Eye-Candy.
Downloadordner auf der Herstellerseite
Informationen auf der Herstellerseite (englisch)
In der Kategorie "Tool der Woche" werden wir von nun an jede Woche ein interessantes kleines Programm vorstellen, das wir in den unbeachteten Tiefen des Internets gefunden haben und als nützlichen kleinen Helfer erachten.
Den Anfang macht MP3val, ein Programm zum Reparieren defekter MP3-Dateien. Wenn diese sich durch defekte Header (Dateiinformationen in den ersten Bytes der Datei) nicht abspielen lassen. Die Software scannt die Audiodatei und zeigt die Fehler direkt an, die sich dann auch sofort reparieren lassen. Eigentlich arbeitet das Programm auf Kommandozeilenbasis, hat also keine Programmoberfäche (GUI) zum Klicken, welche die Version im Download-Link für Windows allerdings integriert hat, um die Bedienung zu vereinfachen. Auch ist die Software nur 64 Kilobyte groà und geht sehr sparsam mit den Systemressourcen um.
Mp3val für Windows mit GUI (64kB)
Homepage des Herstellers