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China zensiert Pornos auf Yahoo! Spaces

melisa_china_yahoo_cenl6xqChina ist dafür bekannt, "moralisch fragwürdige" Inhalte im Internet zu zensieren und dabei auch ausländische Firmen zur Kooperation zu zwingen. So sind zum Beispiel pornografische Inhalte und Seiten, deren politische Meinung Chinas Regierung als schädlich empfindet, gesperrt. Auch viele populäre Nachrichtenmagazine sind von China aus nicht zu erreichen. Auch die wohl bekannteste Suchmaschine Google muss seine Suchergebnisse in China filtern. Konkurrent Yahoo beugte sich der chinesischen Regierung nun ebenfalls und gab bereits mehrmals Nutzerdaten von politischen Aktivisten an chinesische Ermittler weiter - jetzt musste ein weiterer Dienst Yahoos geschlossen werden.

Die Internet Society of China, eine regierungsnahe Organisation, forderte das Unternehmen dazu auf, ihre Seiten von pornografischen Inhalten zu säubern. Betroffen war der Dienst Yahoo Spaces, welcher es Usern ermöglicht, Blogs und Fotoalben online zu stellen. Ein Sprecher der Alibaba Group, welche Yahoo China führt, lies verlauten, dass Yahoo Spaces bereits Ende Oktober geschlossen worden und das Problem somit aus der Welt sei.

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Geld machen mit Elektroschrott: ab nach Afrika!

nigerian_kidsGreenpeace haben nach drei Jahren Recherche endlich die Spuren giftigen Elektroschrotts, dessen Ausfuhr in der EU verboten ist, aufgedeckt. Das Ermittlerteam brachte an einen alten Röhrenfernseher von Philips einen Peilsender an und verfolgten dessen Spuren von Südengland nach Afrika. Dorthin wird der Sondermüll anscheinend an ahnungslose Privatpersonen auf großen Märkten als Second-Hand-Ware verkauft.

Die giftige Altlast wird vornehmlich in Entwicklungsländern wie Nigeria und Ghana, aber auch in Pakistan, Indien und China verschifft. Dort werden die alten Elektrogeräte meist von den ärmsten Bewohnern des Landes auseinandergenommen - oft hantieren sogar Kinder ungeschützt mit Blei, Cadmium und Quecksilber. In unseren Landen müssen hierzu erhebliche Schutzmaßnahmen ergriffen und Sicherheitsrichtlinien sowie Gesetze eingehalten werden, was diesen Vorgang unrentabel macht.

Die Firma BJ Electronics aus Hampshire in Südengland witterte hier anscheinend das große Geschäft: sie deklarierten den Schrott ungesehen als Second-Hand-Ware und ließen diesen nach Nigeria verschiffen. Nun fordert Greenpeace zu einer eMail-Aktion auf, um diesen Wahnsinn zu stoppen - eine eMail an Philips kann bereits Leben retten!

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