crunchweb.de

Google-Hacking: Eine Einführung

Google verarbeitet fast 80% aller Suchanfragen im Internet, was es zur beliebtesten Suchmaschine macht. Wie auch immer es Google anstellt, kann man allerdings auch geheime Daten mit ein paar einfachen Tricks erreichen. Manche Dinge sind da schon auf WikiLeaks-Niveau - also Informationen, die niemals an die Öffentlichkeit gelangen sollten. Hier mal ein paar Tricks für die Hacking-Anfänger unter euch.

weiterlesen

Google Gears für Firefox

Auch drei Wochen nach der Fertigstellung der neusten Firefox-Version 3.6 ist das Gears-Addon offiziell noch nicht für den Browser verfügbar. Offenbar will Google seinen eigenen Browser Chrome mit allen Mitteln bei den eigenen Diensten bevorzugen. Google selbst begründet dies mit der Aussage, das Addon sei noch nicht ausreichend getestet und mit der neusten Version würden noch Inkompatibilitäten auftreten. Allerdings hat eine findige Entwicklergemeinde das neue Gears für die drei wichtigsten Betriebssysteme kompiliert und die User konnten keine Probleme feststellen.

weiterlesen

Weihnachtsmann wird von nordamerikanischer Luftverteidigung geortet

norad-santa-2008Die NORAD (North American Aerospace Defense Command), eine gemeinsame Organisation von Nordamerika und Kanada zur Überwachung des Luftraums und Abwehr von Interkontinentalraketen, möchte nun an Heiligabend wieder einmal den Weihnachtsmann auf seiner Reise begleiten. Die Radarstation weit im Norden des amerikanischen Kontinents wird dann wie seit fast 55 Jahren üblich die Radarschirme nach dem Weihnachtsmann absuchen. Den aktuellen Standort des Weihnachtsmanns kann man auf der NORAD-Website NoradSanta.org nachverfolgen. Diese wird selbstverständlich von Google gehostet - die Hintergrundgeschichte kann man im offiziellen Google-Blog nachlesen.

weiterlesen

Kollaborationstool Etherpad wird Open Source

pencils_and_notebookOftmals scheitert eine gute Zusammenarbeit über das Internet an den verwendeten Programmen. So wird auch in Zeiten der totalen Vernetzung oftmals ein Dokument zur Bearbeitung an die Nutzer hin- und hergeschickt, beispielsweise per eMail. Wenn dann von mehreren Personen gleichzeitig Änderungen vorgenommen werden, muss das Dokument erst umständlich verglichen werden und man muss die Änderungen zusammenführen.

weiterlesen

Gehackte Websites verteilen Malware nur an Google-User

google_gVor einigen Wochen berichtete der Cyveillance-Blog über Blogs, die Schadsoftware nur an Besucher verteilen, die über die Google-Suche kommen.

Der Blog wird ausschließlich auf gehackten Servern gehostet, auf welchen sich dann ein Ordner "bsblog" findet, in welchem eine einfache Blogging-Software liegt. Der nichtsahnende Besitzer der infizierten Website bemerkt den Eindringling im schlimmsten Falle gar nicht, da seine Seite weiterhin unverändert besteht. Im eingeschleusten Blog werden Artikel gepostet, die nur Bilder enthalten und mit Titeln versehen sind, die auf ein ganz spezielles Klientel abzielen. Viele Malwareautoren füllen ihre Websites mit oft gesuchten Wörtern wie "Paris Hilton", "porn" oder "Pamela Anderson", damit sie in vielen Suchergebnissen auftauchen. Der betreffende Schädling hingegen verwendet lange, aber doch nicht selten gesuchte Phrasen - dadurch hat er in den Suchergebnissen kaum Konkurrenz zu fürchten, verbreitet sich aber trotzdem relativ weit. Um nicht zu schnell entdeckt zu werden zeigt der Schädling -sofern normal aufgerufen- seine harmlosen Artikel, die nur Bilder enthalten. Stößt man hingegen über Google auf die Seite wird man weitergeleitet zu einem Distributor falscher Antivirenprogramme, die in Wahrheit Trojaner beherbergen.

Momentan sind mehr als 100 000 Websites infiziert, wie unter anderem auch auf UmaskedParasites.com zu lesen ist. Dort wurde die Schadsoftware auch eine nähere Analyse des Schädlings statt.

keine Kommentare

Google gegen die Musikindustrie: Music Search

Das US-Magazin Wired berichtet, dass Google Vorbereitungen dafür trifft, die Musiksuche ebenfalls in das Portfolio aufzunehmen. Der Suchmaschinengigant streitet sich also nicht nur mit amerikanischen Verlegern über die Rechte an den Büchern weltweit und bezahlt den Vergleich in Höhe von 125.000.000$ aus der Portokasse - auch die US-Musikindustrie bekommt jetzt anscheinend ein Stück vom Kuchen ab. Diese ist als zäher Gegner bekannt, somit wird Google wohl etwas tiefer in die Tasche greifen müssen.

google-monster-artikelGoogle möchte mit seiner Musiksuche nicht selbst Musik zum Verkauf anbieten, sondern bietet mit der Funktion, die etwa Google Music, Google Audio oder Google One Box heißen könnte, lediglich Audiostreams urheberrechtlich geschützten Materials an. Dazu hat der Softwareriese kürzlich das Startup iLike zusammen mit seinem Partner MySpace (gerade einmal 900 Millionen Dollar kostete die "Fusion" mit dem Musikportal, das sind 7,2 Vergleiche mit den US-Verlegern) geschluckt und will nun offensichtlich deren Technik nutzen.

Die Bombe wird nächsten Mittwoch platzen. Auf einem großen Event werden Lala, iLike, "und andere" bei Capital Records Music in Hollywood den neuen Service vorstellen. Auch Linkin Park und OneRepublic werden anwesend sein - Gerüchten zufolge sind die auftretenden Künstler teurer als das Kaufen kleiner Startups, um die Welt mit Urheberrechtsverletzungen zu unterjochen. Wer da eine gewisse Bissigkeit heraushört, sollte mal über Informationsmonopole und ihre Konsequenzen nachdenken...

keine Kommentare

Farbenfroher suchen: Microsoft startet Google-Alternative

bingsearchSeit einigen Tagen ist die im Vorfeld schon heiß erwartete und vieldisktutierte Suchmaschine Bing von Microsoft an den Start gegangen. Der Softwareriese will mit seinem neuen Angebot wohl eine ernstzunehmende Alternative zum Suchmaschinenprimus Google etablieren. Die früheren Versuche eine erfolgreiche Suchmaschine zu starten, misslangen Microsoft gründlich: die MSN Search punktete genau wie die inhaltsgleiche, aber umbenannte Live Search nicht gerade mit Alleinstellungsmerkmalen, auch dauerte es ewig bis die Seiten geladen waren - Killerkriterien für eine Suchmaschine.

Diesmal versucht Microsoft, alles besser zu machen: Die Startseite präsentiert sich deutlich aufgeräumter und wirkt nicht mehr so überladen. Ein weiterer Pluspunkt in ästhetischer Hinsicht: die Suche hat einen Hintergrund, der wohl täglich wechseln soll. In Sachen Geschwindigkeit braucht sich Microsoft auch nicht hinter Google zu verstecken, auch die Präsentation der Suchergebnisse ist durchaus ansprechend, wirkliche Alleinstellungsmerkmale gibt's aber auch diesmal wieder nicht. Nun wird sich zeigen, inwiefern Nutzer bereit sind, vom altbekannten Google auf die nicht gerade mit ruhmreichen Ahnen gesegnete Suche Microsofts umzuspringen. Zumindest bescheinigt ein Bericht auf winfuture.de Bing bereits sechs Prozent der Suchmaschinennutzer - kein schlechter Start.

keine Kommentare
  1. Seiten:
  2. 1
  3. 2