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Google gegen die Musikindustrie: Music Search

Das US-Magazin Wired berichtet, dass Google Vorbereitungen dafür trifft, die Musiksuche ebenfalls in das Portfolio aufzunehmen. Der Suchmaschinengigant streitet sich also nicht nur mit amerikanischen Verlegern über die Rechte an den Büchern weltweit und bezahlt den Vergleich in Höhe von 125.000.000$ aus der Portokasse - auch die US-Musikindustrie bekommt jetzt anscheinend ein Stück vom Kuchen ab. Diese ist als zäher Gegner bekannt, somit wird Google wohl etwas tiefer in die Tasche greifen müssen.

google-monster-artikelGoogle möchte mit seiner Musiksuche nicht selbst Musik zum Verkauf anbieten, sondern bietet mit der Funktion, die etwa Google Music, Google Audio oder Google One Box heißen könnte, lediglich Audiostreams urheberrechtlich geschützten Materials an. Dazu hat der Softwareriese kürzlich das Startup iLike zusammen mit seinem Partner MySpace (gerade einmal 900 Millionen Dollar kostete die "Fusion" mit dem Musikportal, das sind 7,2 Vergleiche mit den US-Verlegern) geschluckt und will nun offensichtlich deren Technik nutzen.

Die Bombe wird nächsten Mittwoch platzen. Auf einem großen Event werden Lala, iLike, "und andere" bei Capital Records Music in Hollywood den neuen Service vorstellen. Auch Linkin Park und OneRepublic werden anwesend sein - Gerüchten zufolge sind die auftretenden Künstler teurer als das Kaufen kleiner Startups, um die Welt mit Urheberrechtsverletzungen zu unterjochen. Wer da eine gewisse Bissigkeit heraushört, sollte mal über Informationsmonopole und ihre Konsequenzen nachdenken...

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