Ex.FM. Nein, meine Ex hat keinen neuen Radiosender, sondern das steht für example.fm und wohl das geilste Stück Musiksoftware, welches existiert. Wartet, nicht ganz korrekt: Ist nicht nur ein Stück Software, sondern eine ganze Umgebung davon. Hier kann man so viel Musik hören wie man will, in einer relativ guten Qualität (auf jeden Fall immer besser als FM-Radio). Wann und wo man will, eine Internetverbindung vorausgesetzt. Oder auch nicht - denn in der App kann man sich auch auf den Amazon Music Store weiterleiten lassen und die Musik kaufen.
Guayadeque ist ein genialer Musikplayer! Ich habe unter Linux, insbesondere Ubuntu, schon so einige Musik- und Mediaplayer ausprobiert. Neben dem neuerdings wieder standardmäßig installierten Rhythmbox probierte ich selbstverständlich auch Banshee aus (zwischenzeitlich die Wahl der Ubuntu-Entwickler) und versuchte auch, mich mit allen möglichen anderen Programmen anzufreunden.
Vor ein paar Tagen hörte ich dann das erste Mal von Guayadeque - einem noch relativ jungen Musikplayer. Die lange Liste der Funktionen reicht von Last.fm-Unterstützung inklusive intelligenter Playlist über die nahtlose Anpassung der Benutzeroberfläche bis hin zur Integration von ReplayGain (automatische Anpassung der Lautstärke) und einem Crossfader. Damit sollte Guayadeque den "Lieferumfang" sämtlicher anderer Audioplayer mühelos übertrumpfen können. Auch ein Plugin-System für weitere Funktionen ist in Arbeit, schon jetzt kann man aber auch eigene Aktionen ins Rechtsklickmenü integrieren.
Der hier vorgestellte Dienst UJAM tritt mit dem ehrgeizigen Ziel an, aus jedem User ein Musiktalent zu machen. So wird eine gesummte oder gesungene Melodie, egal wie schief, zu einem richtigen Titel aufgepeppt. Ganz nach den Wünschen des Musikers kann man zwischen orchestraler Untermalung bis hin zu einem gitarrenlastigen Rockstück wählen. Axel Hensen, der Geschäftsführer von UJAM, möchte mit der Software mehr Menschen den Zugriff auf das Medium Musik ermöglichen. Wer also eine musikalische Idee im Kopf hat, aber kein Instrument spielen oder Noten lesen kann, surft auf ujam.com und erstellt sich seinen eigenen Song ganz ohne Musikkenntnisse.
Nine-Inch-Nails-Frontmann Trent Reznor hielt sich ja seit einer Weile im Musikbusiness eher zurück. Jetzt ist er wieder da! Mit seinem neuen Projekt How To Destroy Angels (Musikkenner erkennen hier wahrscheinlich auch die Verbindung zum Debut-Album von Coil) startet er mit seiner Frau Mariqueen Maandig und NIN-Callboy Atticus Ross wieder durch. Zusammen mit dem Regisseur Rupert Sanders, der Insidern als genialer Visionär aus einigen Kurz- und Werbefilmen bekannt ist, kreiert Reznor im Song The Space In Between eine unbehagliche Athmosphäre, einen Kontrast zwischen Leben und Tod. Der Song ist nicht der erste des Projekts: Die Single A Drowning ist seit dem 4. Mai digital erhältlich
. Auf seiner kommenden Sechser-EP wird es mehr davon geben - diesen Sommer. Nächstes Jahr folgt dann wahrscheinlich eine komplette Angels-CD mit anschlieÃender Tour. Also ich freue mich schon drauf

Das heutige Tool der Woche ist für die PC-Messies und Perfektionisten unter euch. Denn in Zeiten immer gröÃer werdender Speichermedien und Musiksammlungen geht die Ãbersicht schon mal flöten. Beispielsweise heiÃen eure Lieder einfach nur "Track 1" oder jegliche Informationen zum Album, Interpreten und weitere Details fehlen, um die Kollektion vollkommen zu machen. Genau dafür gibt es Mp3Tag. Ein kleines Stück Software vom Hobby-Entwickler Florian Heidenreicâh.