Guayadeque ist ein genialer Musikplayer! Ich habe unter Linux, insbesondere Ubuntu, schon so einige Musik- und Mediaplayer ausprobiert. Neben dem neuerdings wieder standardmäßig installierten Rhythmbox probierte ich selbstverständlich auch Banshee aus (zwischenzeitlich die Wahl der Ubuntu-Entwickler) und versuchte auch, mich mit allen möglichen anderen Programmen anzufreunden.
Vor ein paar Tagen hörte ich dann das erste Mal von Guayadeque - einem noch relativ jungen Musikplayer. Die lange Liste der Funktionen reicht von Last.fm-Unterstützung inklusive intelligenter Playlist über die nahtlose Anpassung der Benutzeroberfläche bis hin zur Integration von ReplayGain (automatische Anpassung der Lautstärke) und einem Crossfader. Damit sollte Guayadeque den "Lieferumfang" sämtlicher anderer Audioplayer mühelos übertrumpfen können. Auch ein Plugin-System für weitere Funktionen ist in Arbeit, schon jetzt kann man aber auch eigene Aktionen ins Rechtsklickmenü integrieren.
Die meisten Linuxer mögen ihren Paketmanager gar nicht mehr missen. So kann man mit Synaptic, apt-get, pacman, Yast und wie sie alle heiÃen innerhalb weniger Sekunden Programme installieren oder deinstallieren. Auch Updates gehen schnell von der Hand. Bei Windows und Mac OS gibt es sowas bislang (auÃer nur eingeschränkt funktionierender Software von Drittanbietern) noch nicht. Das soll sich jetzt ändern: Garrett Serack von Microsoft hat das Problem erkannt, Open-Source-Software nicht schnell und einfach auf Microsoft-Systemen installieren zu können und arbeitet daran, einen Paketmanager für Windows zu erstellen.

Die Cebit dieses Jahr war mal wieder richtig anstrengend. Trotz Pressekarte und damit verbundenem Chauffeurservice sowie Zutritt zum "Backstage-Bereich" musste ich mich auch dieses Jahr wieder durch die Besuchermassen quälen - das traurige Los, wenn man die Cebit am Samstag besucht. Sascha Lobo meinte dazu "wärste halt unter der Woche gekommen!" - Na ja. Ich habe die Messe eben nicht wie er mitorganisiert und eigentlich gar keine Zeit gehabt - nur eben am Samstag. Da muss man dann halt auch die ganzen Familien ertragen, die einen regelrecht mitreiÃen.
Die Free Software Foundation Europe hat eine Aktion gestartet, die für mehr Liebe gegenüber Software-Entwicklern in freien Projekten wirbt. So fordert die Initiative auf, am sonntägigen Valentinstag doch einfach mal einen bekannten Open-Source-Coder in der Nähe zu umarmen oder etwas zu spenden. Auch Schokolade sehen die hart arbeitenden Programmierer sicher gerne, jeder kleine Beitrag für eine freiere Welt ist gerne gesehen.
Um seine Liebe zu zeigen, hat die Free Software Foundation auch gleich ein paar Banner und Badges entworfen, die der fleiÃige Christoph vom Linux-und-ich-Blog gleich mal eingedeutscht hat. Diese kann man auf seiner Seite herunterladen, auch eine Vektorversion ist vorhanden. Mir hat das Banner am besten gefallen:

Greenshot ist ein Tool zum Erstellen von Screenshots, welches einige zusätzliche Funktionen wie das selektive Abfotografieren des aktiven Fenster oder einer ausgewählten Region besitzt. Greenshot ist Open Source, für Windows verfügbar und benötigt das .Net-Framework, welches bei Fehlen mitinstalliert wird.
Um einen beliebigen Teil des Bildschirms zu fotografieren betätigt man die "Druck"-Taste und selektiert mit der Maus den gewünschten Bereich, möchte man nur ein einzelnes Fenster speichern so kann man dies über die Tastenkombination Alt-Druck tun. Mit Strg-Druck wird einfach ein Screenshot des gesamten Bildschirmes angefertigt.
Wenn der Platz auf der Festplatte knapp wird und man kein Geld für neue Hardware ausgeben möchte, kommt man selten darum herum, alle überflüssigen Dateien zu suchen und zu entfernen. Mitunter kann dies Stunden dauern, ein wenig Erleichterung verschafft hier WinDirStat. Das Tool zeigt die Belegung des Speicherplatzes - das macht es einfacher die gröÃten Platzverschwender zu finden. WinDirStat ist Open Source und nur für Windows verfügbar, unter Linux kann man auf KDirStat zurückgreifen, das in etwa den selben Umfang hat.
Oftmals scheitert eine gute Zusammenarbeit über das Internet an den verwendeten Programmen. So wird auch in Zeiten der totalen Vernetzung oftmals ein Dokument zur Bearbeitung an die Nutzer hin- und hergeschickt, beispielsweise per eMail. Wenn dann von mehreren Personen gleichzeitig Ãnderungen vorgenommen werden, muss das Dokument erst umständlich verglichen werden und man muss die Ãnderungen zusammenführen.