
Ich bin also ein Besserwisser. Wer auf das Bild klickt, kann mal testen, wie gut er in Sachen Allgemeinbildung zurechtkommt. Anhand mehr oder weniger leichter Fragen von "wer ist unsere(r) Bundeskanzler(in)?" über "wer war der Begründer der Evolutionstheorie?" bis hin zu "wann wurde der erste Satellit ins All geschossen?" muss der Nutzer beweisen, wie gut er sich auskennt. Fünf Fehler darf man machen, danach ist die Runde zu Ende und die Anzahl der bisher beantworteten Fragen wird angezeigt. Je mehr Fragen man richtig beantwortet, desto schlauer ist man natürlich.
Ein toller Weg, um sein Allgemeinwissen zu verbessern. Wer stattdessen lieber seine Tippgeschwindigkeit messen oder verbessern will, findet ebenfalls eine tolle Seite:
82 WörterHier werden die am häufigsten vorkommenden Wörter in der deutschen Sprache abgefragt und nach 60 Sekunden wird die Tippgeschwindigkeit in Wörtern und Zeichen pro Minute angegeben. Auch hier kann man seine Geschwindigkeit spielerisch verbessern. Der Test ist auch in Englisch verfügbar (hier bin ich etwas langsamer):
71 words
Die Zocker-Community hat sich in den letzten Wochen Sony gegenüber quer gestellt. Grund: Die neue PSP Go. Schon seit Jahren haben sie darauf gewartet, und nun werden die Gamer von Sony enttäuscht, kann man in jedem Forum lesen. Doch wieso?
Die meisten bemängeln das Weglassen des UMD Laufwerks. Das heiÃt, die UMDs die man schon hat, kann man nicht mehr benutzen, da alle Spiele nun digital gekauft und installiert werden. Die Idee an sich finden die Gamer schön und gut, jedoch fällt das Tauschen und Verkaufen von Spielen nun weg. AuÃerdem hört man, dass manche meinen Sony würde sich damit ein Monopol aufbauen. Einige Befürworter antworten jedoch damit, dass Apple seine iPods und seinen Store doch genau so vertriebe. Zweiter Punkt ist der Bildschirm: Kleiner, kaum verbessert, völlig unzureichend, lauten die Sprüche. Tatsächlich ist das ganze Gerät um einiges kleiner als die Vorgänger. Andere finden das jedoch besser, da die Konsole damit viel handlicher und portabler wird, was ja der eigentlich Sinn einer PSP ist. In einem sind sich alle jedoch einig: Mal abgesehen von Bluetooth und ein paar kleinen Goodies bringt die PSP Go keine schwerwiegenden Erneuerungen mit sich. Im Gegenteil: Da man nun den Akku nicht mehr entfernen kann, fällt die Option seine PSP zu flashen, um wenigstens ein paar Funktionen mehr zu haben, auch weg. Das heiÃt: keine Chance mehr für Homebrew Spiele. Genau wie die gesamte Szene habe ich auch so gedacht. Trotzdem - da ich ja eingefleischter PSP Fan bin - habe ich sie mir auf Amazon bestellt. Zwei Tage später hielt ich sie dann in meinen Händen und meine Einstellung dem Gerät gegenüber hat sich schlagartig verändert.
Es fing bei der Form des Gerätes an: Die PSP Go liegt perfekt in der Hand, man kommt mühelos zu den Schultertasten und selbst um die Lautstärke zu verändern (die Knöpfe dazu sind auf dem ersten Blick unpassend angebracht) muss man seine Finger nicht aufwendig bewegen. Einziges Manko: Seit der ersten PSP wurde das Zubehör immer weiter reduziert. War es am Anfang noch Schlaufe, Tasche etc. ist es jetzt nur mehr das Gerät, das USB Kabel und der dazugehörige Stecker, um es an der Steckdose aufzuladen. AuÃerdem war natürlich das Handbuch und die CD mit Media Go. Media Go? Das ist das neue Programm von Sony um Inhalte der PSP zu verwalten, ähnlich wie iTunes. Das Programm ist ziemlich gut gemacht, es findet automatisch Musik, Bilder und Videos die man am PC hat, konvertiert sie sogar (falls notwendig) und lädt sie anschlieÃend auf das Gerät, und das völlig autonom. AuÃerdem kann man seine gekauften Spiele am PC sichern. Ein integrierter Zugang zum Playstation Store ist auch vorhanden. Im Store gibt es eigentlich alle aktuellen Spiele, jedoch könnte Sony sich doch ein wenig mehr Mühe geben und vielleicht mehr anbieten. Die Community hat sich aufgeregt, dass die PSP Go in den USA umgerechnet fast 100 Euro billiger ist, was auch stimmt, da der Dollarkurs so niedrig ist. Deshalb hat sich Sony etwas einfallen lassen: Playstation Rewards. Diese gibt es nur in Europa und das auch nur für Besitzer einer der PSP-Vorgängermodelle. Man registriert sein altes Gerät mit seinem PSN Account und bekommt dann drei Spiele geschenkt, und das zusätzlich zu Gran Turismo - das es sowieso schon als Geschenk von Sony gibt. Will man mehr Spiele, kann man sich Guthaben kaufen. Entweder gleich im Netz per Kreditkarte oder im Geschäft mit den Playstation Network Cards, die man sowie Guthaben für ein Handy benutzt. Die Möglichkeit, seine alten UMDs einzutauschen, gibt es leider nicht. Sony hatte zwar vor ein konvertierungs Gerät auf den Markt zu bringen, sagte aber dann, dass es rechtliche Probleme gäbe und brach das Projekt ab. Gleich mit der PSP Go ist ein neues Update für alle PSPs erschienen: Version 6.10. Bei der PSP Go ermöglicht es Tethering mit Handys. Ein lang erwartetes Feature, das leider scheiterte. Als ich versucht habe, die Konsole mit meinem iPhone zu verbinden, scheiterte das ganze schon am Pairing durch Bluetooth. Dabei war ich nicht der einzige. Viele User haben sich in verschiedenen Foren über dasselbe Problem beschwert. Antwort darauf ist wahrscheinlich, dass das Update zu überhastet rausgebracht wurde. Sonst ist die Firmware jedoch ziemlich perfekt. Das altbewährte XMB (XCrossMediaBar) kann sich
wieder einmal beweisen. Videos und Musik zu sehen oder hören is sehr angenehm und mit dem neuen PS-Button, den PS3 User schon kennen, kann man währenddessen sogar im XMB browsen. Musik hören und zu Surfen gleichzeitig geht leider nicht, da die Wiedergabe sofort abbricht wenn man ein anderes Icon anklickt. Das stört aber nicht, denn der Internet-Browser ist leider etwas misslungen. Obwohl in den Präferenzen steht, der Browser besäÃe Flash (was ein sehr beachtliches Feature ist), kann man weder YouTube noch sonstige Flash-Filme/-Applikationen anzeigen. Tippen ist auch relativ mühsam. Die Lautsprecher sind sehr gut, ich würde sogar meinen, sie wären lauter als die Vorgänger. Generell ist die softwaretechnische Gestaltung im GroÃen und Ganzen geglückt. Von der Hardware her auch: Der Screen sitzt fest, am Rücken wurden Gummistreifen angebracht um nicht zu rutschen und noch mehr. Sony hat im Prinzip an alles gedacht. Der 16 GB Speicher ist zwar etwas mager, jedoch kann man ihn per M2 Stick auf insgesamt bis zu 32 GB erweitern. AuÃerdem tippe ich darauf dass Sony im Laufe der Zeit Versionen mit immer mehr Speicher produzieren wird (siehe PS3). Auch ist die PSP Go völlig mit einer PS3 integrierbar. PSP Go, Media Go und PS3 laufen perfekt miteinander, was alle Achtung verdient.
Fazit: Die PSP Go ist ein portables Entertainment-System, wo aber leider das Gamen als Hauptzweck ein bisschen in den Hintergrund trat, überrascht Sony allemal. Obwohl die Community einen völligen Schrott erwartet hatte. PSP Go: Eine Investition, die man eigentlich nicht bereuen wird.

Eben habe ich ein unglaublich gutes Poker-Programm entdeckt, welches ich mir sofort installieren musste: PokerTH. Ãhnlich wie bei EverestPoker, PartyPoker und Konsorten lässt sich mit diesem Spiel die beliebteste Poker-Variante Texas Hold'Em spielen. Das Programm ist netzwerkfähig, verfügt über eine Internet-Lobby und man kann es einfach an die eigenen Bedürfnisse anpassen, indem man zum Beispiel neue Styles für Kartendecks oder Tische herunterlädt. Optisch ist PokerTH im Gegensatz zu seinen Kollegen auch recht ansprechend, der Ressourcenverbrauch hält sich in Grenzen. Selbst auf kleinen Netbook-Displays lässt sich dank des platzsparenden Designs noch wunderbar zocken.
Es lässt sich in der aktuellen Version 0.7 mit bis zu neun leistungsfähigen Computergegnern üben, die einzelnen Tische sind für maximal zehn Spieler ausgelegt. PokerTH ist als kostenloser Download für alle gängigen Betriebssysteme erhältlich. Für zukünftige Versionen sind unter anderem eine verbesserte künstliche Intelligenz sowie ein Ranking-System mit Registrierfunktion geplant.
Sicherlich kennen viele jugendliche und auch erwachsene Zocker das überaus brutale Killerspiel Left 4 Dead (freigegeben ab 18 Jahren). Das Spielprinzip: als schwer bewaffneter Ãberlebender in einer mit Zombies überfüllten Stadt so schnell wie möglich an Checkpoints kommen und auf dem Weg so viele Zombies wie möglich abräumen. Die erwähnten Zombies mutierten dank einer Infektionskrankheit zu fünf verschiedenen Typen. Was sich erst einmal einfach anhört, ist für den Spieler ein reines Actionfeuerwerk: ständig tauchen neue Zombies auf und der Lauf der Waffe glüht.
Wer von dem überaus spannenden Spiel immer noch nicht genug bekommt, für den gibt es das Ganze jetzt auch für die Schule oder die Mittagspause als Browsergame. Das nennt sich Left 4k Dead und benötigt gerade einmal 4KB Speicher - äuÃerst effiziente Programmierung. Wer sich an der Retrografik nicht stört, bekommt mit Left 4k Dead ein astreines Spiel für zwischendurch. Ein weiterer Pluspunkt: da das Spiel ohne aufwendige Grafiken und brachiale Soundeffekte auskommt (oder auskommen muss), läuft es selbst noch auf betagten Rechnern flüssig.
Link zum Spiel: Left 4k Dead
In diesem Artikel möchte ich euch mal eine kostenlose Alternative zu den 3D-Taktikshootern Counter-Strike, Call of Duty und Co. zeigen: America's Army. Ihr denkt wohl, kostenlose Spiele würden an schlechter Grafik, langweiligem Gameplay und chronischer Leere auf den Spielservern kranken. Doch bei diesem Spiel ist das anders: über fünf Millionen Spieler haben sich registriert, monatlich kommen mehr als 30.000 neue Spieler hinzu. Knapp 10% davon (ca. 500.000 Spieler) spielen tatsächlich aktiv mit und mehr als 2.000 Spieler sind permanent auf über 1.500 Servern online. Das Downloadvolumen für den Client beträgt ca. 2GB, installiert verbraucht das Spiel mehr als 4GB an Plattenspeicher.
Im englischsprachigen Hotel626 kann man zwischen sechs Uhr abends und sechs Uhr morgens einchecken. Die Seite besteht aus einer Flash-Anwendung, die (ähnlich wie bei YouTube) ein Video im Browser anzeigt. Dort kann man (anders als bei YouTube) allerdings mit der Maus diverse Aktionen auslösen und so im gezeigten Horrorfilm quasi mitspielen. Um im Spiel voranzukommen, muss man einfache Turnübungen mit der Maus vollführen. Schafft man diese Herausforderungen nicht, gibts meistens eine Schrecksekunde - nichts für schwache Nerven. Die Qualität des Videos ist recht hoch, doch muss man deswegen zwischen den einzelnen Spielsequenzen einige Ladezeiten in Kauf nehmen. Falls man seine Webcam aktiviert, kann die Website sogar Fotos im Moment des Schreckens aufnehmen.
Nach einer kurzen kostenlosen Registrierung bedankt sich der Hotelpage für den Aufenthalt und man wird gebeten, doch bitte das Licht auszuschalten. Anscheinend ist man aus einem Albtraum aufgewacht, man hetzt nämlich recht panisch auf den Hausflur. Dort sieht man, dass man unglücklicherweise das letzte Zimmer auf dem Gang erwischt hat und rennt etwas panisch los. Doch bald kommt ein Schatten auf einen zu, und man muss sich in ein Nebenzimmer flüchten. Da es dort dunkel ist und man an der Wand statt einem Lichtschalter nur ein paar Blutspritzer entdecken kann, zückt man die Kamera, um mit dem Blitz die Umgebung zu erhellen. Doch dann hört man ein Geschöpf atmen: es ist eine nette Frau, die aber anscheinend nicht gerne fotografiert wird. Nachdem man sie mit einigen Blitzen aus der Kamera niedergestreckt und durch das Treppenhaus in ein Zimmer mit Fenstern (drauÃen blitzt es natürlich) stürzt, entdeckt man dort ein schlummerndes Baby, welches leiser Musik lauscht. Doch was ist das? Das Baby windet sich nervös umher und droht aufzuwachen - aller bisherigen Erfahrung nach ist das natürlich brandgefährlich.
Wie die Geschichte beziehungsweise der Film weitergeht, sei an dieser Stelle nicht verraten - spielt das Spiel doch einfach mal