Als Microsoft Skype übernommen hat, dachte ich erst einmal "Mist, jetzt wird die Version für Linux bestimmt nie wieder Updates bekommen" und stellte mich auf weitere frustrierte Jahre mit dem betagten Skype 2.0 ein. Nicht nur, dass der Client sich sehr schlecht in die Linux-Oberfläche integrierte, nein, auch waren 100% CPU-Auslastung (bei einem 2,8GHz-Hexacore) keine Seltenheit - selbst wenn man nicht telefoniert hat.
Nun hat Microsoft allerdings ein Update seiner Skype-Software für Windows auf 5.10 und für Mac OS X auf 5.8 herausgebraucht. Und auÃerdem - ich traute meinen Augen nicht - übersprang Microsoft die Version 3 der Linux-Software und veröffentlichte einen runderneuertes Skype 4.0! Also sofort mal den Paketmanager angeworfen und ein Update des Skype-Clients gemacht. Der erste Start dauerte zwar fast zwei Minuten (laut Microsoft normal, da die Chat-Protokolle der alten Version aktualisiert werden müssen), allerdings bot sich mir ein seeeehr positives Bild. Der Taskmanager zeigt nun im Leerlauf gerade mal 2,1% CPU-Auslastung, beim Telefonieren 33% - ein Quantensprung im Vergleich zur 2er-Version.
Zuerst einmal sei gesagt, dass es bei einem konkreten Befall von Viren eigentlich schon zu spät ist. Viele Anwender unterschätzen dieses Problem und denken, dass sie das schon nicht treffen werde. Oftmals ist man der Meinung, dass jeder Virus erst vom User installiert werden muss, um auf das System zu gelangen. Die wirkliche Gefahr der Viren, Würmer und Trojaner wird meistens gar nicht bemerkt. So ist es schon beim reinen Besuchen einer Internetseite möglich, sich einen Virus einzufangen. Entgegen der landläufigen Meinung, Viren seien nur lästig und würden keinen Schaden anrichten, sind die Biester allerdings oftmals ganz schön zerstörerisch: Plötzlich verschwinden wichtige Dateien, Kontodaten fallen in die Hände von Betrügern oder der Computer wird immer langsamer und verschickt Spam-Mails.
Die meisten Linuxer mögen ihren Paketmanager gar nicht mehr missen. So kann man mit Synaptic, apt-get, pacman, Yast und wie sie alle heiÃen innerhalb weniger Sekunden Programme installieren oder deinstallieren. Auch Updates gehen schnell von der Hand. Bei Windows und Mac OS gibt es sowas bislang (auÃer nur eingeschränkt funktionierender Software von Drittanbietern) noch nicht. Das soll sich jetzt ändern: Garrett Serack von Microsoft hat das Problem erkannt, Open-Source-Software nicht schnell und einfach auf Microsoft-Systemen installieren zu können und arbeitet daran, einen Paketmanager für Windows zu erstellen.
Dem bereits gestern gestartete Hacking-Wettbewerb pwn2own fielen neben dem iPhone auch die populären Browser Internet Explorer 8, Firefox 3 und Safari 4 (alle unter Win7) zum Opfer - und das allein am ersten Tag, für die restlichen zwei Tage stehen der IE7, Firefox 3 und Safari 4, alle auf Windows Vista, sowie die Mobiltelefone RIM Blackberry Bold 9700, Nokia E72 mit Symbian und HTC Nexus One mit Googles Android unter Beschuss.
Mit dem kleinen Windowstool CloseAll kann man - wie der Name bereits suggeriert - alle offenen Fenster schlieÃen. Hilfreich ist das, wenn man zum Beispiel den PC herunterfahren will und eine unüberschaubare Menge an Fenstern geöffnet hat. Um ausgewählte Applikationen vom SchlieÃen aus zu nehmen gibt man die Prozessnamen getrennt durch "|" als Parameter an, zum Beispiel so: -x="Pidgin.exe|jDownloader.exe|firefox.exe"
Sowohl unerfahrene Computernutzer als auch fortgeschrittene Hobby-Administratoren fragen mich regelmäßig, welche Firewall denn die beste sei. Meine Antwort "die von Windows" wird dann immer wieder mit ungläubigen Augen aufgenommen. Die vorherrschende Meinung ist nämlich, dass alle standardmäßigen Systemwerkzeuge von Windows gar nichts taugen können, weil sie ja bei Windows dabei und kostenlos sind.
Gerade bei der systeminternen Firewall ist diese Annahme falsch. Die Windows-Firewall blockiert den ausgehenden Verkehr nämlich genauso gut wie die kostenpflichtigen Pendants von Drittherstellern und schont dabei noch die Systemressourcen. Außerdem öffnet sich nicht alle Nase lang ein Fenster, damit die Firewall mal wieder zeigen kann, dass sie irgendwas nützt - das hat Microsoft gar nicht nötig, weil sie ja damit gar keinen Gewinn erwirtschaften wollen. Durch diese höfliche Zurückhaltung wird kein falsches Gefühl von Sicherheit erzeugt, was viele Nutzer zu unüberlegtem Handeln bewegen könnte. Viel wichtiger als eine Firewall sind somit Virenscanner und ein gesundes Sicherheitskonzept.
ac'tivAid ist Skriptsammlung, die Windows um zahlreiche Komfortfunktionen wie Textbausteine und Ãbersetzer erweitert.
Das Paket deckt alle Bereiche des Computeralltags ab und alle Tools lassen sich über Hotkeys steuern. Von den 60 installierbaren Erweiterungen sind hier ein mal sieben vorgestellt.
Mit der Erweiterung AutoShutdown fährt der PC nach einem einstellbaren Zeitraum herunter, meldet den momentanen Benutzer ab oder schaltet auf StandBy. HotStrings ersetzt Abkürzungen automatisch durch vorkonfigurierte Textblöcke, HotStrings Hotkeys fügt diese auf Tastendruck ein.
Der InputBlocker sperrt den PC - entweder auf Knopfdruck oder nach einer gewissen Zeitspanne ohne Tastatur- und Mauseingaben- und gibt ihn nur durch Eingabe eines Passwortes wieder frei.
Markierte Wörter werden von Leo Tool Tip mit Hilfe des Online-Wörterbuches dict.leo.org übersetzt und in einem Tool Tip angezeigt.
Winamp, Windows Media Player, iTunes und Foobar lassen sich mit MusicPlayerControl per Hotkey steuern, VLC und der MPlayer werden leider nicht unterstützt.
RealExpose zeigt, wie Exposé unter Mac OS X, alle geöffneten Fenster an.